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Monika Einwag

Monika Einwag

Seit wann spielst du im Marionettentheater?
Einer langen Spielzeit von 2006 bis 2020 folgte eine Auszeit von 5 Jahren. Als Frau Dr. Marta Famula mir nun anbot wieder im Theater tätig zu sein, spürte ich, dass der "Virus Marionettentheater" immer noch vorhanden ist.

Welche Figur/Marionette spielst du am liebsten?
Den in einen Esel verwandelten Handwerker aus "Ein Sommernachtstraum".

Was magst du am Marionettentheater besonders?
Das Eintauchen in eine andere Welt, in die Welt der Figuren.

Wie kamst du zum Marionettentheater, wie wurdest du Spielerin?
Nach vielen Jahren Familienzeit nahm ich an dem Kurs "Neuer Start für Frauen" teil. Die Leiterin des Kurses sagte, dass das Marionettentheater immer wieder Spieler sucht. Ich besuchte eine Vorstellung und betrachtete das Agieren der Marionetten fasziniert, aber auch voller Respekt. Und tatsächlich war mein Start im Theater auch nicht leicht.

Was tust du gegen die Nervosität vor dem Spiel?
Pünktlich und ohne Hektik im Theater ankommen.

Was ist deine liebste Inszenierung?
"Ein Sommernachtstraum"

Gab es einen besonderen Gast, der dir in Erinnerung blieb?
Ein Gast interessierte sich ganz besonders für das Theater. Er plante selbst ein Marionettentheater zu leiten und sprach davon "Das Rheingold" auf die Bühne bringen zu wollen. Ob aus diesem Vorhaben was geworden ist, weiß ich leider nicht.

Gab es ein besonderes Ereignis während einer Vorstellung?
Im "Der fliegende Holländer" steht Daland im 1. Akt mit Kopfbedeckung und im 2. Akt ohne auf der Bühne. Der Hut ist im 2. Akt am Spielkreuz an einem Haken befestigt und somit für den Zuschauer unsichtbar. Während der Aufführung löste sich ungewollt der Hut vom Haken und landete auf Daland’s Kopf. Eine Zuschauerin fragte, wie wir es geschafft haben, den Hut so schnell aufzusetzen.

Größte Freude an der Arbeit als Marionettenspielerin?
Wenn bei den Zuschauern die Illusion gelungen ist, nicht in einem Puppentheater zu sitzen, sondern ein Theaterstück auf großer Bühne in etwas weiterer Entfernung gesehen zu haben.

Größte Herausforderung der Arbeit als Marionettenspielerin?
Ruhe zu bewahren, wenn mal etwas schiefläuft.

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Unser Theater befindet sich in einem historischen, denkmalgeschützten Gebäude und ist nur über eine Treppe mit 25 Stufen zu erreichen.

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„Staubsches Haus“
Untere Sandstraße 30
96049 Bamberg

Tel: +49 (0) 951 67600
E-Mail: info@bamberger-marionettentheater.de

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